Gerontopsychiatrische Ambulanz
Angebot
Gedächtnisambulanz
Was muss ich zum Ersttermin sonst noch mitbringen?
Adresse
Wer kann sich an uns wenden?
Menschen in der 2. Lebenshälfte mit seelischen Problemen, z.B.
- Demenzen
- Depressionen
- Angststörungen
- Psychosen
- Psychiatrische Störungen in Verbindung mit körperlichen Erkrankungen
Auch wenn Sie nicht selbst betroffen sind, sondern in Ihrem Umfeld einen erkrankten Menschen begleiten, können Sie sich gerne an uns wenden.
Angebot
Das Team besteht aus Fachärzt*innen, Ärzt*innen, Psycholog*innen, Gerontolog*innen, Sozialarbeiter*innen; Pflegefachkräften und medizinischen Fachangestellten.
- Gedächtnissprechstunde
- Fachärztliche Diagnostik und Behandlung psychiatrischer Erkrankungen im höheren Lebensalter
- Nachbehandlung nach einem Aufenthalt in einer gerontopsychiatrischen Station oder Tagesklinik
- Die Diagnostik und Behandlung ist im Bedarfsfall auch im Rahmen von Hausbesuchen möglich
- Aufsuchende Behandlung in Einrichtungen der stationären Altenhilfe, einschließlich Pflegevisiten
- Psychotherapeutische Einzel- und Gruppengespräche (Teilnahme auch bei Überweisung durch niedergelassene Fachärzte möglich)
- Verordnung ambulanter Ergo- und Physiotherapie sowie Logopädie
- Hausbesuche für stützende Gespräche durch Pflegefachkräfte
- Zusätzliche Gruppenangebote durch Pflegefachkräfte wie Entspannungübungen
- Sozialberatung zu relevanten Fragestellungen (Pflegeversicherung, Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten, Schwerbehindertenrecht, Betreuungsverfahren, u.v.m.)
- Weitere Angebote Beratungsstelle – Angebote
Gedächtnisambulanz
Für wen bietet die Gedächtnissprechstunde Hilfe an?
Das Gedächtnis ist eine Brücke zwischen unserer Vergangenheit und Gegenwart. Es ist Ausgangspunkt für unsere zukünftigen Handlungen und Einstellungen.
Haben Sie das Gefühl Ihre Gedächtnisleistungen wird schwächer, so kann dies Verunsicherung und Angst bewirken.
- wenn Sie Veränderungen Ihrer Gedächtnisleistung, der Konzentration oder Orientierung bemerken.
- wenn Ihnen der Name eines Bekannten nicht einfallen möchte oder Sie wichtige Termine versäumen.
- wenn Sie bei einer nahestehenden Person Veränderungen im Denken oder Verhalten beobachten.
- wenn Sie sich Sorgen machen, dass Sie oder eine nahestehende Person ernsthaft erkrankt sein könnten.
... dann wird die Gedächtnissprechstunde versuchen Ihnen zu helfen,
- indem Ihnen eine intensive Diagnostik Klarheit über eine mögliche Erkrankung vermittelt,
- indem Sie und Ihre Angehörigen Informationen, Anregungen und Hilfen bzgl. möglicher Erkrankungen erhalten,
- indem Ihr Hausarzt über das Ergebnis unserer Untersuchungen informiert wird und Therapieempfehlungen erhält.
Wie sieht die Untersuchung aus? Wie erhalte ich einen Termin?
Bitte vereinbaren Sie telefonisch oder per E-Mail einen Termin.
In ein oder zwei Terminen erfolgt eine umfassende ärztliche und neuropsychologische Untersuchung und eine Blutentnahme zur Bestimmung spezifischer Laborparameter. Gleichzeitig können sich Angehörige oder Bezugspersonen eingehend beraten lassen.
Bitte planen Sie ausreichend Zeit ein, üblicherweise 1,5-2 Stunden.
Soweit erforderlich werden weitergehende Untersuchungen veranlasst (z. B. MRT).
Zur neuropsychologischen Testung sollten die Patient*innen durch eine nahestehende Person begleitet werden.
In einem abschließenden Termin werden die Untersuchungsergebnisse fachärztlich erörtert und das weitere Vorgehen besprochen.
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit einer weiterführenden Behandlung und Prozessbegleitung.
Bitte bringen Sie eine Überweisung sowie relevante Unterlagen Ihres Hausarztes mit, wie z. B. aktuelle Laborergebnisse, Auflistung bestehender Erkrankungen, aktuelle Medikation, Befunde von Voruntersuchungen (MRT, CT). Gerne können sie hierfür die folgende Checkliste verwenden:
Befundabfrage - nicht barrierefrei (PDF, 88 kB)
Gerne könne Sie auch den hier aufgeführten Fragebogen zur Einschätzung der Alltagsfertigkeiten durch Begleitpersonen aufrufen und ausgefüllt zum Untersuchungstermin mitbringen:
Instrumentelle Aktivitäten nach Lawton/ Brody (IADL) - nicht barrierefrei (PDF, 30 kB)
Kontakt Gedächtnissprechstunde
Die Gedächtnisambulanz befindet sich in der Johannisstraße 70, 41749 Viersen, Haus 30, 1. Etage. Wegweiser (PDF, 1,12 MB)
Telefon: 02162 89748-110/-112/-122 oder 02162 96-4463
E-Mail: RKVie.GerontoAmbulanz@lvr.de
Öffnungszeiten
Montag – Freitag 9 – 12 Uhr
Donnerstag 15 – 17 Uhr
Termine nach Vereinbarung
Ansprechpersonen:
Celina Karla – MFA
Telefon 02162 96-4463
Celina.Karla@lvr.de
Gesine Mörger – Ltd Oberärztin Gerontopsychiatrie
Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie
Gesine.Moerger@lvr.de
Elisa Latos – Neuropsychologin (M.Sc.)
Elisacaroline.latos@lvr.de
Was muss ich zum Ersttermin sonst noch mitbringen?
- Versichertenkarte
- Kassenärztliche Überweisung von Haus- oder Fachärzt*innen
Adresse
LVR-Klinik Viersen
Ambulanz des Gerontopsychiatrischen Zentrums
Oberrahserstraße 2
41748 Viersen
Parkmöglichkeiten
Fußweg: ca. 30m
Umweltzone: ja
ohne Mobilitätseinschränkung
Es befinden sich direkt hinter dem Gebäude (von der Straßenseite aus) und rechts neben dem Gebäude Parkmöglichkeiten.
mit Mobilitätseinschränkung
Es gibt keine ausgewiesenen Behindertenparkplätze. Nutzen Sie bitte die direkt hinter dem Gebäude (von der Straßenseite aus) gelegenen Parkmöglichkeiten.
Haltestelle Oberrahserstraße
Fußweg: ca. 100m
Linie 009, 019
Wegbeschreibung ohne und mit Mobilitätseinschränkung
- Bei Bussen in Richtung Viersen überqueren Sie die Straße und gehen in Fahrtrichtung der Busse weiter.
- Bei Bussen aus Richtung Viersen gehen Sie entgegen der Fahrtrichtung zurück.
- An der nächsten Kreuzung liegt die Tagesklinik auf der linken Seite.
Hinweise für Menschen mit Mobilitätseinschränkung
- Der Ein- und Ausstieg der Busse ist barrierefrei.
- Die Tür am Haupteingang öffnet sich automatisch nach außen. Sie ist breit genug für einen Rollstuhl und der Boden ist eben.
- Aufzüge sind vorhanden.