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Landschaftsverband Rheinland und Klinikverbund

Covid und Psyche – Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf Kinder und Jugendliche?

Podiumsdiskussion mit Fragerunde im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Inklusion digital erleben“ / Vier Ärztinnen und Ärzte der LVR-Kliniken stellen Hilfsangebote vor, mit anschließender Fragerunde für alle.

Seminare, Workshops, Podiumsdiskussionen und Lesungen erwarten die Zuschauerinnen und Zuschauer bei der Veranstaltungsreihe "Inklusion digital erleben" am 7. und 8. Juni 2021.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist ohne Anmeldung möglich. Übertragen wird sie auf Twitter, YouTube und der Webseite inklusion-erleben.lvr.de.

Inklusion digital erleben

Plakat: Inklusion digital erleben - Digitale Lesungen, Workshops, Seminare, Podiumsdiskussion.
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Plakat Inklusion digital erleben

Rheinland/Köln. 2. Juni 2021. Die Pandemie hinterlässt bei vielen Kindern und Jugendlichen deutliche Spuren – keine Frage. Doch wie kann das aufgefangen werden, was im letzten Jahr versäumt wurde? Die Veranstaltungsreihe „Inklusion digital erleben“ des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) befasst sich am 7. und 8. Juni 2021 mit zahlreichen Themen, unter anderem mit psychischer Gesundheit während der Pandemie. Insbesondere um die Psyche der Jüngsten soll es in der Veranstaltung „Covid und Psyche – Auswirkungen der Pandemie auf Kinder und Jugendliche“ am Montag, 7. Juni, um 18 Uhr gehen. Vier Expertinnen und Experten aus verschiedenen LVR-Kliniken diskutieren über die Auswirkungen fehlender Kontakte und einer über ein Jahr andauernden Ausnahmesituation.

Podiumsdiskussion

Plakat: Covid und Psyche - Auswirkungen der Pandemie auf Kinder und Jugendliche. Montag 07.06. 18:00 - 18:45 Uhr
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Plakat Covid und Psyche

Gemeinsam sprechen Dr. phil. Martin Knollmann, leitender Psychologe an der LVR-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters Essen sowie Dr. Ulf Thiemann, chefärztlicher Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der LVR-Klinik Bonn, Ursula Robertz, Chefärztin der Abteilung Integrative Behandlung der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der LVR-Klinik Viersen und Dr. Maren Krüger, Oberärztin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der LVR-Klinik Bedburg-Hau über die Themen Schulvermeidung, Vereinsamung, aber auch grundsätzlich zunehmende psychische Belastungen von Kindern und Jugendlichen. Die Referentinnen und Referenten werden konkrete Hilfsangebote im gesamten Rheinland vorstellen. Mehrere Studien sowie Eindrücke aus der klinischen Praxis legen nahe, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie Kinder, Jugendliche und ihre Familien psychisch erheblich belastet haben. Insbesondere schon vorher psychisch vorbelastete Kinder und Jugendliche werden es vermutlich schwer haben, die schulischen Leistungsrückstände aufzuholen und wieder in eine normale Alltagsstruktur zurückzufinden. Dazu gehört auch, (wieder) regelmäßig die Schule zu besuchen, sobald ein regulärer Schulbetrieb herrscht. Hier sind gezielte, frühzeitige und interdisziplinäre Hilfen nötig, so die Einschätzung der Expertinnen- und Expertenrunde.

Im Anschluss an die Diskussionsrunde können Zuschauerinnen und Zuschauer im Livestream auf YouTube oder Twitter Rückfragen stellen.

Die Kliniken im LVR

Portrait: Ursula Robertz
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Ursula Robertz, Chefärztin LVR-Klinik Viersen

Der LVR behandelt im Rheinland in neun psychiatrischen Fachkliniken mit kompetenten und engagierten Teams von Spezialistinnen und Spezialisten jährlich mehr als 60.000 Menschen. An den LVR-Kliniken Bedburg-Hau, Bonn, Düsseldorf, Essen und Viersen hält der LVR eigene Abteilungen für Kinder- und Jugendpsychiatrien vor mit insgesamt 309 Betten und 175 Tagesklinikplätzen. Die mit Abstand größte Fachabteilung für junge Patientinnen und Patienten betreibt die LVR-Klinik Viersen mit 125 Betten und 62 Tagesklinikplätzen.

Pressekontakt

Mariessa Radermacher
LVR-Fachbereich Kommunikation
Tel 0221 809-7764
Mail: mariessa.radermacher@lvr.de

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