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Studienfahrt 2018 nach Polen

Krankenhaus Drewnica mit Parkplatz und Bushaltestelle
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Krankenhaus Drewnica

Am 07.10.2018 ging unsere Fahrt in Richtung Warschau los. Nach einer langen Fahrt, kamen wir mittags an unserem Hostel in Warschau an. Nach einer kurzen Pause ging es direkt in die Stadt zu einem Rundgang, bei dem wir einen Blick auf das Präsidentenhaus, den Kulturpalast und die Altstadt werfen konnten. Herr Rademacher ermöglichte uns einen wunderschönen Ausblick von dem Kulturpalast über ganz Warschau. Mit einem gemeinsamen Abendessen schlossen wir den ersten Tag ab.

Am nächsten Morgen fuhren wir gemeinsam mit dem Bus nach Drewnica und wurden dort herzlich von dem leitenden Klinikarzt Dr. Andrzej Skrzypek in Empfang genommen. Er nahm sich trotz des unmittelbar bevorstehenden Umzugs, die Zeit, uns alles zu seiner Klinik umfassend zu erklären. Danach führte er uns über die verschiedenen Stationen des Altbaus der Klinik, und ermöglichte uns so einen Einblick über den Stationsalltag einer polnischen Psychiatrie. Nach einem typisch polnischen Mittagessen, hatten wir noch einmal die Möglichkeit in Kleingruppen auf die verschiedenen Stationen zu gehen. Hier erhielten wir einen genaueren Einblick in die Arbeit des polnischen Pflegepersonals. Wir waren beeindruckt, unter welchen schwierigen Bedingungen das Personal ihre Aufgabe leisten muss.

Am dritten Tag lernten wir den bezugsfertigen Neubau der Klinik kennen, Dr. Andrzej Skrzypek erklärte uns die Voraussetzungen und den Werdegang um in der Pflege arbeiten zu können. Darüber hinaus erklärte er uns einiges über die Geschichte der Psychiatrie in Polen. Im Anschluss fand ein Fest der Wojwodschaft Masowien im Park der neuen Klinik statt. Gemeinsam mit Patienten und Mitarbeitern saßen wir beisammen.

Unser letzter Tag begann mit einem Pflegekongress in der neuen Klinik. Dort bekamen auch wir die Möglichkeit, einmal unsere Klinik vorzustellen. Ein Hauptthema des Vortrags beschäftigte sich mit dem Thema der Transkulturellen Pflege in unserer Klinik. Den letzten Abend ließen wir mit einem Grillfest ausklingen, beim Volleyball spielen mussten wir die Überlegenheit unserer Gastgeber anerkennen. Im Klassenverband können wir feststellen, dass wir froh sind Arbeitsbedingungen in einem anderen Land kennen gelernt zu haben und danken der Klinik, dass sie uns dies ermöglicht hat.