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2. Fachtag Psychosomatik

Flyer: Ich kann nicht mehr - Fachtag Psychosomatik 18.09.2019 in Viersen.
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Fachtag Psychosomatik am 18. September

Das Arbeiten hat zweifelslos eine positive und stärkende Wirkung auf das psychische Wohlbefinden und auf die allgemeine Lebenszufriedenheit. Es bietet Möglichkeiten Wirkung auf das psychische Wohlbefinden und auf die der Unabhängigkeit, der Selbstentfaltung und des Kompetenzerlebens. Gleichzeitig aber nehmen Klagen über Stress und Erschöpfungszustände aufgrund von Arbeitsbelastungen zu. Eine steigende Zahl von Arbeitsunfähigkeitstagen aufgrund psychischer Erkrankungen ist zu verzeichnen. Burnout, Mobbing, Selbstentfremdung, Erschöpfung - all das wandelt die positiven Wirkungen der Arbeit ins Gegenteil.

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen bestimmten Arbeitsbelastungen und psychischen Erkrankungen? Ist er vornehmlich durch die Gestaltung von Arbeit begründet? Oder ist aber die individuelle Vulnerabilität und die Wahrnehmung von Arbeitsanforderungen für den psychischen Stress an der Arbeit maßgeblich?

Solche Fragen stellen Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen in ihrer Arbeit vor große Herausforderungen. Oft sind arbeitsmedizinische und medizinsoziologische Kenntnisse bezüglich der modernen Arbeitswelt nötig, um die spezifische Risiken, die Arbeitsbedingungen für die seelische Gesundheit der einzelnen Patient*innen bergen können, zu eruieren und in der (individuellen) pathogenen Bedeutung zu verstehen

Die Tagung verfolgt das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse über arbeitsbezogene strukturelle und individuelle Risiken und Ressourcen der psychischen Gesundheit darzustellen. Außerdem werden Anforderungen an Behandlungskonzepte von manifesten arbeitsbedingten psychischen Erkrankungen diskutiert werden.